Zusätzlich zu den üblichen Tagesordnungspunkten fanden bei  der diesjärigen Generalversammlungwieder die in dreijährlichem Turnus stattfindenden Neuwahlen der Vorstandschaft statt. Nachdem der 1. Vorsitzende Manfred Hornig, die 2. Vorsitzende Manuela Steck und Notenwartin Miriam Hornig sich nicht mehr zur Wahl stellten, waren zumindest diese drei Funktionen neu zu besetzen. Die bisherige Vorstandschaft hat jedoch schon wertvolle Vorarbeit geleistet und so konnten für alle Posten Vorschläge gemacht und zügig alle Vorstandsposten besetzt werden.

Die neue Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorstandsvorsitzende: Michaela Ritzel

2. Vorstandsvorsitzende: Franziska Wind

Schriftführerin: Christine Nothelfer

Kassier: Martin Köpfle

Notenwartin: Julia Kohler

Jugendvertreterin: Bettina Ritzel

Beisitzer: Julia Stich, Markus Kohler, Armin Ritzel

Die Musikerinnen und Musiker freuen sich, dass so viele junge, aber auch einige erfahrene Musikerinnen und Musiker ein Amt übernehmen und bedanken sich herzlich für das Engagement.

20190201 neuer Vorstand

v. l. n. r.: Julia Kohler, Julia Stich, Bettina Ritzel, Armin Ritzel, Christine Nothelfer, Martin Köpfle, Michaela Ritzel, Franziska Wind

Voller Vorfreude, aber noch etwas müde starteten wir am Donnerstag, den 24.01, um 2.00Uhr morgens gemeinsam mit Bürgermeister Fritz Obermaier und Ehefrau Gerlinde unsere Fahrt nach Berlin.

Für die einen ein paar mehr, die anderen ein paar weniger Stunden Schlaf später, erreichten wir gegen Mittag die Bundeshauptstadt. Dort wurden die Jogginghosen gegen die Musikertrachten gewechselt und wir machten uns direkt auf den Weg zur Internationale Grüne Woche, eine Messe rund um das Thema Gartenbau und Landwirtschaft. Dort spielten wir einen Auftritt in der Bayernhalle, in der wir in gut zwei Stunden mit typisch bayerischer Blasmusik das internationale Publikum begeisterten. Die tolle Stimmung des Publikums und die großartige Atmosphäre in der Halle machten diesen Auftritt unvergesslich. Anschließend hatten wir selbst noch die Möglichkeit einen kleinen Teil der Messe zu erkunden.

Nach diesem aufregenden Tag ging es am Freitag nicht weniger erlebnisreich weiter. Dort stand eine Besichtigung des Reichsgebäudes an. Wir erhielten einen sehr informativen und interessanten Vortrag auf der Besucherbühne des Plenarsaals und konnten danach aus der gläsernen Kuppel einen beeindruckenden Ausblick über die Bundeshauptstadt genießen. Am Nachmittag ging es dann ganz bequem im eigenen Reisebus auf „Sight-Seeing-Tour“, bevor der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und zu späterer Stunde durch Erkunden des Berliner Nachtlebens abgerundet wurde.

Und auch der letzte Tag hatte einiges zu bieten. Denn als sich schließlich auch die letzten beiden Musiker am Treffpunkt einfanden, besuchten wir die Berliner Unterwelten, eine Luftschutzbunkeranlage aus dem zweiten Weltkrieg. Mittags konnten wir unser musikalisches Können nochmal mitten in Berlin unter Beweis stellen: im Europa-Einkaufszentrum zeigten wir den Berlinern nochmal bei einem Standkonzert, wie bayerische Blasmusik klingt. Nachdem der Nachmittag zur freien Verfügung stand wurde dann Samstag Abend der gemeinsame Heimweg zurück ins schöne Allgäu angetreten. (FW)

Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei Martin Köpfle für den gut organisierten und reibungslosen Ablauf!

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Die Trachtenkapelle Westendorf präsentiert ein Weihnachtskonzert mit etlichen ungewöhnlichen Programmpunkten. Die Schlagwerk-Solisten dürfen besonders glänzen.

Bei ihrem Weihnachtskonzert im Bürgerhaus Alpenblick beeindruckte die Trachtenkapelle Westendorf unter der Leitung von Klaus Reggel nicht nur mit ihrem hohen musikalischen Niveau. Das 44-köpfige Blasorchester wartete auch mit einigen ungewöhnlichen Programmpunkten auf. Am Ende belohnten die Zuhörer die Leistung der Musiker mit anhaltendem Beifall, Bravorufen und der beharrlichen Forderung nach Zugaben. Die erste war eine Gesangseinlage von Klarinettistin Christine Nothelfer, die mit dem Lied „ My heart will go on“ aus dem Erfolgsfilm „Titanic“ vor allem die weibliche Zuhörerschaft bewegte. Als zweite Zugabe erklangt mitreißend der „Radetzkymarsch“.

Doch auch in den vorangegangenen zwei Stunden gab es für das Publikum so einiges zu erleben. Beispielsweise galt es, vier nagelneue Pauken im Instrumentenfundus des Orchesters gebührend einzuweihen. Das geschah mit dem „Concertino for Timpani and Band“ des Komponisten Klaus-Peter Bruchmann. Solist Andreas Miller zeigte mit seiner virtuosen und technisch anspruchsvollen Darbietung, welche musikalischen Möglichkeiten in den Pauken stecken. Dabei kam der Hörgenuss nicht zu kurz.

„Großer Mann und kleine Trommel“, so hätte das Motto des nächstes Solos lauten können. Denn in Bruchmanns „Crescendo“, das sicherlich einen Glanzpunkt des insgesamt anspruchsvollen Programms markierte, bewies Stefan Hiemer ein großartiges Feingefühl, als er mit insgesamt 264 Schlägen einen Takt mit acht Noten immer wiederholte und sich dabei von ganz leise zu ziemlich laut steigerte. Dabei ging er höchst konzentriert vor und entlockte der Trommel geradezu zärtliche Töne. Susanne Hornig hatte als Erste Klarinettistin bei den anschließenden Melodien aus dem Musical „West Side Story“ eine „eigene Stimme“. Diese intonierte sie mit Bravour und überdurchschnittlichem Können.

Mit lateinischem Text: Doch auch in ihrer Gesamtheit präsentierte sich die Westendorfer Kapelle unter dem klaren, ausdrucksstarken Dirigat von Reggel als eine musikalische Einheit, die das durchgehend konzertante Programm souverän bewältigte. Bei „Bells and Pipes of Freedom“, das auf dem Choral „Komm heilig guter Geist“ basiert, deklamierten die Musikanten den lateinischen Text, unterstützt vom Publikum, das den Text freilich vom Programmblatt ablesen konnte.

ASM-Bezirksdirigentin Monika Fleschhut hob in ihrem Grußwort die Wertschätzung für die Blasmusik im Ostallgäu und den hohen Stellenwert der Musikkapellen im Leben der Dorf- und Stadtgemeinschaften hervor. Zusammen mit Manfred Hornig, dem Vorsitzenden der Westendorfer Trachtenkapelle, ehrte sie Christine Nothelfer, Maria Roos und Manuela Steck für je 25 Jahre aktives Musizieren. Die vier Nachwuchsmusiker Katja Mentner, Vanessa Gröger, Christopher Ritzel und Florian Kugler erhielten ihre Urkunden über die bestandenen D2-Prüfungen. (Bericht: Klaus Thierl, Allgäuer Zeitung v. 28.12.2018)

KW2018Miller  WK2018Reggel

Die Trachtenkapelle Westendorf unter der Leitung von Klaus Reggel (rechts) zeigte beim Weihnachtskonzert wiederum eine beachtenswerte Leistung. Die neuen Pauken des Blasorchesters weihte Andreas Miller gebührend mit einem Solo-Stück ein (links).

Vier weitere Jungmusiker/innen der Trachtenkapelle haben diese Woche D2-Silber-Prüfung komplettiert. Für Vanessa Göger, Katja Mentner, Christopher Ritzel und Florian Kugler hieß es die letzten Wochen fleißig übern für die Theorie-Prüfung am DIenstag und für Katja und Vanessa auch noch feste mit dem Instrument proben, denn sie haben heute die praktische Prüfung erfolgreich abgelegt. Für Florian und Christopher war's weniger stressig, denn die beiden hatten die Praxis schon in der Tasche.

Wir anderen Musikerinnen und Musiker von der Trachtenkapelle freuen uns mit euch und gratuieren euch recht herzlich zu diesem Erfolg!

2018 boeh spez PlakAm 30. Juni und 1. Juli fanden unsere Kozerte der Reihe "Böhmische Spezialitäten" statt. Die legendäre Musik von Ernst Mosch und seinen original Egerländer Musikanten fand beim Publikum wieder viel Anklang. Schon am Samstagabend waren die vorbereiteten Plätze gut belegt und am Sonntagnachmittag mussten sogar noch zusätzliche Tische und Stühle aufgestellt werden.

Neben der böhmischen Besetzung der Trachtenkapelle unter der Leitung von Klaus Reggel traten auch das Gesangsduo Christine Nothelfer und Rainer Hornig, der auch die Moderation übernahm, und Klaus Reggel selbst als Sänger in Aktion. So konnten alle Stücke sehr nah am Original wiedergegeben werden.

Ein besonderer Dank gilt den Aushilfen Manfred Groß (Flügelhorn), Hubert Hiemer (Tenorhorn), sowie Hans Block und Wolfgang Birzle (Tuben) und Dominik Moser für die Tontechnik.