Die Trachtenkapelle Westendorf präsentiert ein Weihnachtskonzert mit etlichen ungewöhnlichen Programmpunkten. Die Schlagwerk-Solisten dürfen besonders glänzen.

Bei ihrem Weihnachtskonzert im Bürgerhaus Alpenblick beeindruckte die Trachtenkapelle Westendorf unter der Leitung von Klaus Reggel nicht nur mit ihrem hohen musikalischen Niveau. Das 44-köpfige Blasorchester wartete auch mit einigen ungewöhnlichen Programmpunkten auf. Am Ende belohnten die Zuhörer die Leistung der Musiker mit anhaltendem Beifall, Bravorufen und der beharrlichen Forderung nach Zugaben. Die erste war eine Gesangseinlage von Klarinettistin Christine Nothelfer, die mit dem Lied „ My heart will go on“ aus dem Erfolgsfilm „Titanic“ vor allem die weibliche Zuhörerschaft bewegte. Als zweite Zugabe erklangt mitreißend der „Radetzkymarsch“.

Doch auch in den vorangegangenen zwei Stunden gab es für das Publikum so einiges zu erleben. Beispielsweise galt es, vier nagelneue Pauken im Instrumentenfundus des Orchesters gebührend einzuweihen. Das geschah mit dem „Concertino for Timpani and Band“ des Komponisten Klaus-Peter Bruchmann. Solist Andreas Miller zeigte mit seiner virtuosen und technisch anspruchsvollen Darbietung, welche musikalischen Möglichkeiten in den Pauken stecken. Dabei kam der Hörgenuss nicht zu kurz.

„Großer Mann und kleine Trommel“, so hätte das Motto des nächstes Solos lauten können. Denn in Bruchmanns „Crescendo“, das sicherlich einen Glanzpunkt des insgesamt anspruchsvollen Programms markierte, bewies Stefan Hiemer ein großartiges Feingefühl, als er mit insgesamt 264 Schlägen einen Takt mit acht Noten immer wiederholte und sich dabei von ganz leise zu ziemlich laut steigerte. Dabei ging er höchst konzentriert vor und entlockte der Trommel geradezu zärtliche Töne. Susanne Hornig hatte als Erste Klarinettistin bei den anschließenden Melodien aus dem Musical „West Side Story“ eine „eigene Stimme“. Diese intonierte sie mit Bravour und überdurchschnittlichem Können.

Mit lateinischem Text: Doch auch in ihrer Gesamtheit präsentierte sich die Westendorfer Kapelle unter dem klaren, ausdrucksstarken Dirigat von Reggel als eine musikalische Einheit, die das durchgehend konzertante Programm souverän bewältigte. Bei „Bells and Pipes of Freedom“, das auf dem Choral „Komm heilig guter Geist“ basiert, deklamierten die Musikanten den lateinischen Text, unterstützt vom Publikum, das den Text freilich vom Programmblatt ablesen konnte.

ASM-Bezirksdirigentin Monika Fleschhut hob in ihrem Grußwort die Wertschätzung für die Blasmusik im Ostallgäu und den hohen Stellenwert der Musikkapellen im Leben der Dorf- und Stadtgemeinschaften hervor. Zusammen mit Manfred Hornig, dem Vorsitzenden der Westendorfer Trachtenkapelle, ehrte sie Christine Nothelfer, Maria Roos und Manuela Steck für je 25 Jahre aktives Musizieren. Die vier Nachwuchsmusiker Katja Mentner, Vanessa Gröger, Christopher Ritzel und Florian Kugler erhielten ihre Urkunden über die bestandenen D2-Prüfungen. (Bericht: Klaus Thierl, Allgäuer Zeitung v. 28.12.2018)

KW2018Miller  WK2018Reggel

Die Trachtenkapelle Westendorf unter der Leitung von Klaus Reggel (rechts) zeigte beim Weihnachtskonzert wiederum eine beachtenswerte Leistung. Die neuen Pauken des Blasorchesters weihte Andreas Miller gebührend mit einem Solo-Stück ein (links).

Vier weitere Jungmusiker/innen der Trachtenkapelle haben diese Woche D2-Silber-Prüfung komplettiert. Für Vanessa Göger, Katja Mentner, Christopher Ritzel und Florian Kugler hieß es die letzten Wochen fleißig übern für die Theorie-Prüfung am DIenstag und für Katja und Vanessa auch noch feste mit dem Instrument proben, denn sie haben heute die praktische Prüfung erfolgreich abgelegt. Für Florian und Christopher war's weniger stressig, denn die beiden hatten die Praxis schon in der Tasche.

Wir anderen Musikerinnen und Musiker von der Trachtenkapelle freuen uns mit euch und gratuieren euch recht herzlich zu diesem Erfolg!

2018 boeh spez PlakAm 30. Juni und 1. Juli fanden unsere Kozerte der Reihe "Böhmische Spezialitäten" statt. Die legendäre Musik von Ernst Mosch und seinen original Egerländer Musikanten fand beim Publikum wieder viel Anklang. Schon am Samstagabend waren die vorbereiteten Plätze gut belegt und am Sonntagnachmittag mussten sogar noch zusätzliche Tische und Stühle aufgestellt werden.

Neben der böhmischen Besetzung der Trachtenkapelle unter der Leitung von Klaus Reggel traten auch das Gesangsduo Christine Nothelfer und Rainer Hornig, der auch die Moderation übernahm, und Klaus Reggel selbst als Sänger in Aktion. So konnten alle Stücke sehr nah am Original wiedergegeben werden.

Ein besonderer Dank gilt den Aushilfen Manfred Groß (Flügelhorn), Hubert Hiemer (Tenorhorn), sowie Hans Block und Wolfgang Birzle (Tuben) und Dominik Moser für die Tontechnik.

Der erhoffte Erfolg beim Wertungsspiel in Stöttwang blieb leider aus. Trotz eines sicheren "Einspielens" häuften sich die kleinen Fehler und ergaben letztendlich 86 Punkte und einen "sehr guten Erfolg".
Wertungsrichter Manuel Epli bescheinigte sehr gute Passagen, doch fehlte insgesamt der "rote Faden", die Dramaturgie und das "Gänsehautgefühl" in beiden Stücken. (KR)

Mit dem besten Fan-Club der Welt ging es für Verena am Samstag, den 26.05.2018, gegen 16 Uhr in das knapp 130 km entfernte Rögling im Bezirk 16. Zuvor hatte sie sich dort für die Finalentscheidung der Miss ASM Wahl qualifiziert und musste sich dort gegen ihre acht Konkurrentinnen in unterschiedlichen Disziplinen unter Beweis stellen.

Gegen 18 Uhr kamen wir bei strahlendem Sonnenschein gut gelaunt am Festzelt an. Verena begleitete dort den Sternmarsch und durfte mit ihren Mitstreiterinnen auf der Ehrentribüne den Gemeinschaftschor erleben. Der Fan-Club bereitete sich derzeit im Festzelt mit diversen Getränken und gutem Essen auf den Abend vor.

Gegen 20.30 Uhr marschierten dann die Kandidatinnen unter großem Jubel im Festzelt ein. Die Miss ASM 2017 begrüßte die neuen Anwärterinnen. In der ersten Runde musste sich jede Dame möglichst kreativ vorstellen. Während alle anderen Teilnehmerinnen sich durch Gesang und Musik präsentierten, hat Verena noch einen oben drauf gesetzt. Nachdem sie souverän das Prosit anstimmte und im Zelt somit gleich richtig die Stimmung anheizte, legte sie mit männlicher Unterstützung zu ACDC „highway to hell“ einen astreinen Schuhplattler in kurzer Lederhose hin. Dies kam nicht nur bei der Jury, sondern natürlich auch im Publikum sehr gut an.

In der nächsten Runde mussten die Mädels ihr musikalisches Wissen beweisen. Auch hier holte Verena den ein oder anderen Punkt. Angemerkt sei hier, dass sich unser Traditionsmarsch „Radetzky“ ausgezahlt hat, den Verena schon mit Erklingen der ersten Töne erkannte. Auch im letzten Spiel konnte Verena mit Hilfe handwerklich begabter Musiker aus dem Fan-Club viele Sympathiepunkte sammeln.

Gegen 22.30 Uhr wurde es dann nochmal spannend. Jede Teilnehmerin erhielt vorab einen Blumenstrauß und eine Urkunde. Dann verkündete die Jury ihre Entscheidung und wir konnten uns nicht mehr auf den Plätzen halten. Verena erzielte den zweiten Platz und ist somit nicht nur Vize-Miss-ASM, sondern räumte auch die begehrte Brauereiführung mit Brotzeit für die gesamte Kapelle ab. Mit positiver Ausstrahlung und großem musikalischem Wissen konnte sie die Jury begeistern und hat den ASM Bezirk 5 und die Trachtenkapelle Westendorf mehr als würdig vertreten.

Der Abend wurde noch gebührend im Zelt gefeiert und um 2 Uhr traten wir die Heimreise an. Auch für die Fans war es ein unvergessliches Erlebnis und wir gratulieren Verena nochmals zu ihrem Erfolg. (FW)

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2018 Misswahl