Am Freitag, den 13. Mai spielten wir ein Kurkonzert in Bad Wörishofen mit einem pfiffigen Programm aus vielen Bereichen der Musik. Leider war das Wetter für eine Konzert im Freien zu regnerisch und zu kalt und wir spielten im Kurtheater. Trotz des schlechten Wetters waren um die 100 Zuhörer ins Kurhaus gekommen, um uns zuzuhören. Natürlich durften heuer, zum 60. Gründugsjubiläums der Original Egerländer Musikanten, einige Stücke von Ernst Mosch, darunter "Der Lieblingstrommler" mit Solist Stephan Hiemer, nicht fehlen. Im etwas moderneren Block trat Jürgen Schweiger bei "My Way" solistisch in den Vordergrund. Abgerundet wurde das Konzert wiederum mit Blasmusik im traditionelle Stil. Ein besonderer Dank gilt dem Haustechniker für seine Unterstützung. (RH)

Leider konnte die Trachtenkapelle an den sehr guten Erfolg von Pfaffenhausen (90 Punkte) nicht anknüpfen. Es schlichen sich zu viele kleine Fehler bei den verschiedenen Bewertungskriterien ein. Die Tagesform eines jeden einzelnen Musikers ist auch mit ausschlaggebend für einen dementsprechenden Gesamterfolg. Wertungsrichter Manuel Epli bescheinigte dem Dirigenten Klaus Reggel besonders in den "Tuttistellen" ein sehr schönes und ausdruckstarkes Musizieren mit vielen positiven Momenten. Auch einige solistische Passagen wurden von den einzelnen Musikerinnen und Musikern souverän gespielt. Doch beim sehr anspruchsvollen "The Hounds of Spring" waren zu viele Fallen und Klippen, die nicht umgangen wurden, daher konnte trotz eines überzeugenden ersten Stücks "Triumph of the Argonauts" kein besseres Ergebnis erspielt werden. (KR)

Beim Wertungsspiel in Oberkammlach hätte uns ein einziger Punkt mehr für einen "ausgezeichneten Erfolg" gereicht. Mit 90 Punkten konnten wir aber einen am oberen Ende der Skala angesiedelten "sehr guten Erfolg" mit nach Hause nehmen. Spannend war wieder, bei der offenen Wertung direkt nach dem Vortrag mitzufiebern, welches Ergebnis denn nun heraus kommen wird.

Unser Dirigent Klaus Reggel arbeitet auf jeder Probe mit Hochdruck mit uns daran, die Verbesserungsvorschläge der Wertungsrichter umzusetzen und die Kritikpunkte auszumerzen, sodass wir beim Wertungsspiel in Buchloe noch besser klingen und die kleinen Missgeschicke vermeiden, die sich vielleicht aus Unachtsamkeit, vielleicht aus Nervosität eingeschlichen haben. So gelingt es uns im eigenen Bezirk am 7. Mai vielleicht, zumindest noch das eine Pünklein mehr zu erzielen und die Wertungsspielsaison 2016 wieder mit einem "ausgezeichneten Erfolg" abzuschließen.

20160409 WS Oberkammlach

Am Sonntag, den 03.04.2016 fand das Konzert des Bezirksjugendvororchesters im Ketterschwanger Hof statt. Die jüngsten Musikerinnen und Musiker aus unserem Bezirk studierten dafür in nur 4 Tagen mit Ihrem Dirigenten Thomas Lang  ein komplettes Konzertprogramm ein. Auch von der Trachtenkapelle und von unserer Gemeinschaftsjugendkapelle waren einige Jungmusiker/innen dabei. Der große Besucherzustrom zeigte das rege Interesse der Publikums an den Auftritten der Projektorchester des Bezirks.

Das Kirchenkonzert in der Pfarrkirche St. Michael ist für die Musiker der Trachtenkapelle und den Sängern des Liederkreises Westendorf immer wieder eine willkommene Gelegenheit, die große Bandbreite der Kirchenmusik zu präsentieren. Den Auftakt übernahm die Trachtenkapelle unter der Leitung von Klaus Reggel mit „Mountain Wind“ von Martin Scharnagl. Sehr gefühlvoll brillierte darauf Stefan Schweiger als Flügelhornsolist bei dem Stück „In love with a bugle“ aus der Feder von Fritz Neuböck. Einen Ausschnitt aus der klassischen Kirchenliteratur zeigte anschließend der Liederkreis unter der Leitung von Regina J. S. Pfeiffer mit der Liedauswahl „Adoramus te, Christe“ von F. Roussel, „Jesu, meine Freude“ von J. S. Bach, „Laudate“ von K. Nystedt und „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“ von F. Mendelssohn-Bartholdy. Die Musiker bereicherten anschließend mit der eingängigen Melodie „Chaconne“ aus „1st Suite for Military Band“ von Gustav Holst das Programm. Nach der letztjährigen positiven Resonanz auf die musikalische Zusammenarbeit, gaben der Chor und die Kapelle das imposante „Non nobis domine“ aus dem Film „Henry V“ gemeinsam wieder. Die jungen Musikerinnen Lea Gärtner und Isabel Anwander spielten im Flötenquartett ihr Debut zusammen mit den „alten Hasen“, Manuela Mayer und Franziska Wind, aus der Kapelle. Den zahlreichen Zuhörern boten Sie sehr anrührend die „Träumerei“ von R. Schuhmann und den Evergreen „Rondo alla turca“ von W.A. Mozart dar. Im zweiten Liedblock glänzten die Sänger des Liederkreises vorwiegend mit neueren geistlichen Werken, wie „I´m gonna sing“, „Misericordias Domini“, „Ubi caritas“ und „Heaven is a wonderful place“. Die Musiker rundeten den gelungenen Konzertabend mit dem pathetischen „Marche des soldats de Robert Bruce“ von Jean Brouqières und „Atlantis“ von A. Reuber ab. Am Ende bedankten sich die Musiker mit der Zugabe „I do it for you“ für den langanhaltenden Applaus. (MK)